Pfingstgemeinde Hamburg


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Wie alles begann

Im Sommer 1922 tat die Berliner Zeltmission am Kaiser-Friedrich-Ufer (Eimsbüttel) einen evangelistischen Dienst, der bis heute nicht vergessen ist. Alle Gemeinden, die der Evangelischen Allianz angeschlossen sind, machten damals offiziell mit, und als Folge des brüderlichen Zusammengehens wurde es zur schönen Wirklichkeit, was Jesus im Hohepriesterlichen Gebet von Seinem Vater erbat: " ... dass sie alle eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast." Johannes 17,21. Hunderte aus Welt, Sünde und Scheinchristentum kamen zum Glauben und wurden den beteiligten Gemeinden hinzugetan. Man sprach nicht nur von einem tief ergreifenden Erlebnis, das man gemacht hatte, sondern von einem Ereignis, das zum Exempel für das wurde, was biblische Erweckung überhaupt ist.

Vier Jahre später entstand die erste Elim-Gemeinde in Barmbek. Keiner der Zeltfreunde in Eimsbüttel und dem angrenzenden Altona hatte ein Auto. Trotzdem nahmen die Geschwister den langen Anmarschweg unter die Füße, um an den vielen Versammlungen und besonderen Veranstaltungen teilzunehmen. In der Missionshalle hatten sie eine geistliche Heimat gefunden. Sie fühlten sich nach dorthin gezogen, wo es bewegt, lebendig, fröhlich und charismatisch zuging. Die Verhältnisse brachten es jedoch mit sich, dass ein zweites Arbeitszentrum entstand. Es begann mit einem Hauskreis, dann folgte räumlich der Zeichensaal einer Mädchenschule und, als alles immer enger und gedrängter wurde, ein gemieteter Saal erst am Eppendorfer Weg, dann in der Heinrichstraße, also schon auf altonaischem Gebiet, bis am 1. Januar 1935 ein zum Gotteshaus umfunktionierter ehemaliger Vergnügungspalast dem Herrn geweiht wurde und somit eine zweite Elim-Gemeinde mit eigenem Grundstück in der Eimsbüttler Straße wachstümlich entstanden war. Das Haus hatte einen großen Saal mit 700 Sitzplätzen, einen Vorsaal mit 100 Sitzplätzen, ein Sprechzimmer, ein Arbeitszimmer, ein Zimmer für die Gemeindeschwester, eine Bücherstube, eine große Küche, außerdem noch eine Wohnung, also alles in allem ein wunderbares Himmelsgeschenk, eine ideale Arbeitsbasis!

Bruder Waldemar Wilde aus Kiel hatte Sonntag für Sonntag ein volles Haus und diente in großem Segen.

Quelle: "Elim-Chronik" (Christengemeinde Elim; Hamburg)